Posten 3 - Landstuhl - Grabhügel «Keltengrab»


Im Forst und seinem Vorgelände finden wir viele Grabhügel aus der Zeit der Kelten. Die meisten Gräber stammen aus der älteren Eisenzeit, der Hallstatt-Zeit (800 – 500 v.Chr.) einige aus der jüngeren Eisenzeit, der La Tène-Zeit (500 – 100 v.Chr.). Einige Hügel wurden von den Alemannen (ab 100 v.Chr.) für Nachbestattungen genutzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Standorte der Grabhügel

Die Grabbeilagen bezeugen, dass hier vornehme Menschen, wohl Führer und Stammesfürsten und ihre Angehörigen bestattet wurden. Noch sind nicht alle Gräber vom archäologischen Dienst geöffnet und wissenschaftlich untersucht worden, einzelne Gräber sind somit noch unberührt. Neue Ausgrabungen sind wegen Zeit-, Geld- und Ressourcenmangels nicht vorgesehen – man will den kommenden Generationen auch noch etwas überlassen.


Im Historischen Museum Bern sind folgende Funde aus Keltengräbern ausgestellt:



Eine interessante Frage ist noch nicht geklärt: Wie sah das Land vor 2’500 Jahren aus? War alles bewaldet? War alles Grasland? Haben die Kelten ihre Toten im Wald begraben?
Antwort geben könnten wohl neuere Untersuchungen.                                                 

 

Dr. Erich Gäumann



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Aktualisiert am 27.7.2018